

Museumsdörfer im Bayerischen Wald
Museumsdorf Finsterau
Eine große Attraktion zu jeder Jahreszeit ist auch das Freilichtmuseum Finsterau. Dort wird das ländliche Bauen, Wohnen und Wirtschaften in den Gebäuden bis ins kleinste Detail aufgezeigt. Lebendig wird das Museum bei Musikantentreffen, Brauchtumsvorführungen, Kochkursen und Kirchweih.
Offizielle Homepage des Museumsdorfes
Die Vergangenheit des Bayerischen Waldes
In der urgemütlichen Museumsgaststätte "Ehrn" gibt es immer deftige, heimische Gerichte und Schmalzgebackenes. Die natürlichen Kostbarkeiten aus der Region sind in der integrierten "Kräuterey" erhältlich. Aus dem ganzen Bayerischen Wald sind hierher Bauernhäuser, vollständige Höfe, eine Dorfschmiede und ein Straßenwirtshaus versammelt. Unter freiem Himmel entfaltet sich ein begehbares Stück vergangener Wirklichkeit.
Die Dorfschmiede
Die Schmiede stammt aus Grattersdorf im Landkreis Deggendorf. Für alles, was mit Eisen zu tun hatte, waren die Bauern auf den Dorfschmied angewiesen. Deshalb genoß er auch meist ein besonderes Ansehen. Er fertigte die Beschläge für die Wagen, Pflüge und Eggen, er schmiedete Fenster- und Türbeschläge, machte Ofentürl, Ketten und einfache Schlösser. Und er war für das Beschlagen der Pferde und Zugochsen zuständig, die Huf- und Klauenpflege mit eingeschlossen.
Museumsdorf Tittling
Das Freilichtmuseum am Dreiburgensee zeigt die historischen Bauformen des Bayerischen Waldes aus der Zeit von 1580 bis 1850. Mit einer Fläche von 20 ha und mehr als 150 Gebäuden ist es eines der größten Freilichtmuseen in Europa. Zugleich beherbergt es mit über 60.000 Objekten die größte volkskundliche Sammlung des Bayerischen Waldes. Das Museum ist eingetragen in die Liste "national wertvolles Kulturgut".
Der Arber ist nicht nur der höchste Berg des Grenzgebirges, er nimmt auch aufgrund seiner Natur einen ganz besonderen Rang ein. Das dichte Nebeneinander großartiger Naturerscheinungen lässt das ArberLand zu einem Gut unschätzbaren Wertes werden.
Die Herkunft der Gebäude
Die Gebäude im Museumsdorf Bayerischer Wald stammen aus dem gesamten Bayerischen Wald, von der Donauebene bis zum Böhmerwald und vom Wegscheider Land an der österreichischen Grenze bis zum Oberen Bayerischen Wald bei Cham. Sieben Gebäude kommen von rechts der Donau.
Vom Großbauern bis zum Tagelöhner
Die komplexen Hofanlagen der Großbauern sind hier ebenso vertreten wie die einfachen Wohnungen der Kleinbauern, Tagelöhner und Inleute. Mühlen und Werkstätten zahlreicher Handwerke aber auch Dorf- und Wegekapellen und die älteste Volksschule Deutschlands vervollständigen die verschiedenen, regionaltypischen Dorfensembles.